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Kirche Gröba

Erstmals ist in einer Urkunde vom 19. März 1168 zu lesen, dass "...die Kirche zu Groben mit den übrigen Besitzungen...dem Kloster Riezowe gehören."

der Altar der Kirche Gröba

 

 

 

 

 

 

 

Die heutige Kirche ist 1720 auf den alten Nord- und Südmauern des romanischen Vorgängerbaus errichtet wurden. 1734 vollendete man den Turm und die Inneneinrichtung. In Höhe des Altarraumes sind an der Südseite die Betstuben der Gröbaer Schlossherrschaft und an der Nordseite die Betstuben der Gutsherrschaft von Bobersen und Merzdorf angebaut. 1862 wurden die Betstuben an der Nordseite vergrößert, wodurch besondere Plätze für die höheren Angestellten des einsiedlerischen Hammerwerkes geschaffen wurden.

 

Charakteristisch für die Kirche Gröba sind ihr Kanzelaltar und die zwei Holzemporen. Die kunstvollen Holzschnitzereien an Altar und Betstubenprospekten schuf der Dresdner Bildschnitzer Johann Christoph Ludwig Lücke. 1996 und 1999 haben die Dresdener Restauratoren Peter Taubert, Hans Riedel und Hilke Frach-Renner, entsprechend der Befunde, dem Kircheninneren seine barocke Farbfassung wiedergegeben.

 

Im Sommer 2004 entdeckte man bei der hochwasserbedingten Fußbodenerneuerung vor den Resten des romanischen Chores sechs gut erhaltene Grabplatten der Adelsfamilie von Nischwitz aus dem 16. und frühen 17. Jahrhundert. Dazu gibt es in der Kirche eine Dokumentation des Landesamtes für Archäologie Sachsen zu besichtigen.

 

Kontakt:

Kirchstraße
01591 Riesa
 
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