Willkommen in Riesa Auf gehts nach Riesa
 

Riesaer Künstler

Die Kunstwerke der in Riesa lebenden Künstler sind ebenso vielseitig wie einzigartig. Sie reichen von malerischen Meisterstücken, über literarische Spitzenleistungen bis hin zu handgefertigten Glanzstücken. Sie meinen, dass gibt es doch in jeder Stadt? Wir sind sicher, dass Sie auf der folgenden Seite einige Kuriositäten entdecken werden!

Der Schrottschuppen - Lutz Peschelt bei der Arbeit

 

 

 

 

 

 

 

Wolfgang Bochnia - Maler und Grafiker (geb. 1938)

Als Sohn des akademischen Malers Walter Bochnia und mit erkennbarem Mal- und Zeichentalent ausgestattet, war der Weg des Juniors zur bildenden Kunst bereits vorgegeben. Seine ersten künstlerischen Schritte mit Farbe und Zeichenstift unternahm er im Kindesalter und später während seiner dreijährigen Ausbildung als Werbegestalter für Plakatmalerei und Schrift. Anschließend arbeitete er im Atelier seines Vaters, der nun auch sein wichtigster Mentor war, wo er sich ausschließlich mit bildender Kunst beschäftigte. Ab 1967 nahm er an Seminaren der Kunsthochschule Dresden teil und ist bis zum heuitgen Tag als freischaffender Künstler und Aussteller bekannt. In seiner künstlerischen Arbeit setzt er auf das Empfinden und Erleben des Betrachters auf eine abstrahierte Formen- und Farbenwelt. Ausdruck und Hinwendungen zu kompositorischen Strukturen und Flächen formen sich zu figurativen Elementen und werden so zur Grundlage des Schaffens von Wolfgang Bochnia.

 

Wolfgang Bochnia

Atelier für Malerei und Grafik
Hauptstraße 41
01589 Riesa
Telefon: 0 35 25 / 63 00 80
   
Mitglied des BBK "Sächsischer Künstlerbund"

 

Der Schrottschuppen - Lutz Peschelt

Schon in seinem ersten, "vorkünstlerischen" Leben interessierte sich Lutz Peschelt vorzugsweise für all die Dinge, deren andere Menschen überdrüssig waren. So entstand im Laufe der Jahre ein imposantes Reservoir zusammengetragener Sachen, die heute die Basismaterialien für viele seiner Arbeiten sind. Seit 2001 entsteht so Objektkunst aus Stahl, Schrott und Naturprodukten. Mit Riesa fühlt sich Lutz Peschelt sehr verbunden, vielleicht auch ein Grund, warum er sich so dafür engagiert, das Negativimage seines Hauptstoffs, Schrott, zu korrigieren. Welche interessanten Kombinationen durch die Vielfalt der verwendeten Materialien entstehen können, zeigte Lutz Peschelt bereits auf mehreren Ausstellungen in ganz Sachsen. Seit 2006 werden im Schrottschuppen auch Kunstkurse im Bereich Gestalttheorie und ihre Anwendung sowie Projekttage angeboten. Die Alternative zum traditionellen Kunstunterricht erfreut sich bei vielen Schülern im Landkreis großer Beliebtheit.

 

Der Schrottschuppen

Dr.-Külz-Straße 29
01589 Riesa
Telefon: 01 73 / 38 64 215
Webseite: www.kunstausschrott.de

 

Renate Preuß - Schriftstellerin

Mit ihren Büchern und Lektüren verzaubert Renate Preuß nicht nur die Riesaer, sondern die Leser in ganz Deutschland. Sie gehört zu den Menschen, die ihr Leben lang den Bezug zu RIESA nie missen wollten.1947 wurde die Schriftstellerin und ehemalige Patientenbibliothekarin in Riesa geboren und verbrachte, bis auf eine kurze Unterbrechung, ihr ganzes Leben in der schönen Elbestadt. Wie eintönig das auch klingen mag, ihre Bücher sprechen eine ganz andere Sprache. Mutig wagt sich Renate Preuß an Themen, die unter die Haut gehen und provozieren. Zu nennen wären da die Bücher zur Alzheimerschen Krankheit der Mutter, die Beschreibung der Odyssee bis zur Diagnose ihrer eigenen Immunkrankheit und ihre Lieblingsarbeit, das Buch "Geschichte vom Mädchen ohne Hände". Ganz neu erschien 2011 im Tauchaer Verlag das Buch "Die wilde Mathilde und andere Frauengeschichten", was nicht nur ein Buch für das weibliche Geschlecht ist. Gern bietet Frau Preuß Lesungen aller Art an und schafft es mühelos die Geburtstagsfeier, Firmenfeier oder ähnliche Anlässe zu bereichern.

 

Renate Preuß

Am Kuffenhaus 1
01589 Riesa
Telefon: 0 35 25 / 63 34 18
Webseite: www.renatepreuss.com

 

Evelin Heimann - Autorin

Eine weitere Autorin unserer Stadt ist Evelin Heimann. Sie verfolgte schon lange die Leidenschaft des Schreibens. 2006 dann der Entschluss: "Ich werde Autorin". Sie beendete ihre Tätigkeit als Kauffrau und widmete sich ganz dem Schreiben ihrer Buchreihe "Jo Süße!". Am 01.02.2007 folgte nach vergeblicher Suche eines Verlegers für ihre Bücher der Entschluss zur Gründung des Romanverlages, in dem sie ihre "Jo, Süße!"- Reihe veröffentlichte. Mit der Zeit gesellten sich zahlreiche Fremdautoren zum neu gegründeten Romanverlag hinzu, die unter der Vertragnahme von Frau Heimann eine faire Chance zur Veröffentlichung ihrer Werke bekamen.

 

Romanverlag

Verlagshaus und Druckerei
Äußere Speicherstraße 1
01587 Riesa
Telefon: 0 35 25 / 51 07 15
Webseite: www.romanverlag.de

 

Christiane Balzer-Schreiber - Künstlerin

Christiane Balzer-Schreiber wurde 1957 in Berlin-Pankow geboren. Seit 11 Jahren lebt sie in Riesa und arbeitet in unserer Stadt als freischaffende Künstlerin. Ihre Arbeitsbereiche liegen in der Werbung, Grafik, Gestaltung, Requisite und intensiv beschäftigt sie sich außerdem mit der Malerei. Seit sie Anfang der 1990er Jahre den Schritt in die Öffentlichkeit wagte, hat sie bereits an mehr als 25 nationalen und internationalen Ausstellungen teilgenommen. Sie schafft Kunst nicht nur für sich, sondern gibt ihr künstlerisches Wissen gern in Workshops bzw. im Projektunterricht an Schulen oder im Atelier weiter. Ihr derzeitiges künstlerisches Hauptaugenmerk liegt auf der Gestaltung von Skulpturen. Frau Balzer-Schreiber ist Preisträgerin der Ausschreibung "Skulpturen-Pfad" der Stadt Riesa.

 

Christiane Balzer-Schreiber

Elbstraße 11
01589 Riesa
Telefon: 0 35 25 / 74 07 50

 

Die PIESAcker - Kabarett

Wie so viele Ideen, entstand auch die Kabarettidee der PIESAcker beim Bier. Nach einer Feier des Riesaer Wassersportvereines im Riesaer Bootshaus, stellte man fest, dass der Saal zu wenig genutzt wird. Politisches Kabarett könnte hier gemacht werden. So etwas fehlte damals in Riesa. Im Jahr 2002 gab's die Veranstaltungsreihe mit Oberbürgermeister Wolfram Köhler im Riesaer Museum "Riesa redet". Ein humoristisches Gegenstück dazu war die Idee. Heiko Schubert, schon von frühester Jugend an Kabarettist, holte als erstes Eberhard Paul, den heutigen künstlerischen Leiter, ins Boot. Verbindungen zu alten Kabaretthasen wurden wieder aufgefrischt und die Mannschaft formierte sich. Am 26.Februar 2003 trafen sich die Mutigen zur ersten Probe und am 29.August desselben Jahres war Premiere. Das erste Programm hieß übrigens "Riesa n(t)uschelt" in Anspielung auf die Veranstaltungsreihe mt Wolfram Köhler. Seitdem geht's rasant vorwärts. Waren die sieben Riesaer Kabarettisten mit 50 Zuschauern im Saal ds Bootshauses 2003 sehr zufrieden, konnte man im Deszember 2011 drei ausverkaufte Veranstaltungen im Riesaer Sachsenhof mit je 100 Kabarettfreunden verbuchen. Auch im Umland zwischen Dresden und Oschatz stehen die PIESAcker auf der Bühne. Das Riesaer Ensemble versteht sich als politisch-satirisches Kabarett. So erwartet die Zuschauer Kreativität, Wortwitz, Musikalität und viel Überraschendes. Die Programminhalte handeln von der kleinen Politik vor Ort bis hin zur Bundespolitik und das Ganze gepaart mit Elementen der Comedy. Da wird auch dem Otto Normalbürger der satirische Spiegel vors Gesicht gehalten. Der Alltag bietet genügend kabarettistisches Material. "Ein zweistündiges Programm allein mit politischen Themen zu bestreiten, erfordert ein großes Engagement der Mitwirkenden. So was muss brandaktuell sein und hintergründig recherchiert werden. Die Zeit dafür haben wir gar nicht, da wir alle berufstätig sind. Die Szenen aus dem Alltag bringen Abwechslung und bedienen auch den Teil des Publikums, der aus Gefälligkeit des Partners zur Veranstaltung kommt", meint der künstlerishe Leiter Eberhard Paul. Beginnt das neue Programm "Verfahren und Versteuert" auch mit Problemen eines Navigationsgerätes, wird das Publikum recht schnell "politisch" verfahren und anschließend "gesetzlich" versteuert. Eine unterhaltsame Schlagerparade ist durch und durch Kritik an der Politik. Wenn der "Superstar" siegt, werden die Medien gepiesackt und es gibt noch genügend amüsante Kritik an der Kindererziehung. Das neue Preissystem im horizontalen Gewerbe sorgt ebenso für Lacher wie der Tratsch zwischen Ehefrauen und Ehemännern. Für 2012 haben die PIESAcker wieder zahlreiche Auftritte und sind unter anderem auf der Riesaer Sommerbühne zu erleben. Parallel wird das neue Programm einstudiert, das ab Dezember auf die Bühne kommen soll. Neben den planmäßigen, öffentlichen Programmen im Riesaer "Sachsenhof" stehen die Kabarettisten auch für private Buchungen zur Verfügung. Unterhaltungen für Gesellschaften, Familienfeiern und als Ergänzung für Rahmenveranstaltungen sind von einer halben Stunde bis zu einem Vollprogramm über zwei Stunden möglich.

 

Kabarett "Die PIESAcker"

z.H. Eberhard Paul
Zwickauer Straße 16
01587 Riesa
Telefon: 0 35 25 / 73 99 23
Telefax: 0 35 25 / 73 99 23
Webseite: www.piesacker.de
Mail: info@piesacker.de
 
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