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Kirche Weida

Die erste Kirche in Riesa-Weida wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Bis zur Reformationszeit gehörten sowohl die Kirche als auch das Dorf Weida zum Kloster Riesa. 1753 erhielt die Kirche einen barock gestalteten Turm als Anbau. 1854 bis 1864 wurden das Kirchenschiff und der Altarraum vergrößert sowie das Innere umgestaltet. Die zwei 1695 in Dresden gegossenen Bronzeglocken haben beide Weltkriege überdauert.

Altar der Kirche in Weida

 

 

 

 

 

 

 

Ab 1965 entstand zwischen Alt- und Neuweida ein neuer Stadtbezirk. Diesen neuen Bedingungen wurde 1974 mit dem Umbau der Kirche zu einem Gemeindezentrum Geltung geschenkt. Im Kirchenschiff entstand ein moderner Kirchsaal und im ehemaligen Altarraum konnten durch eine eingezogene Decke nun zwei Gemeinderäume genutzt werden. Der Künstler Werner Juza gestaltete ein Altarkreuz in Kupfertreibarbeit. Altartisch, Taufständer und Kanzelpult wurden – mit Bezug auf die Stahlstadt Riesa – aus Holz und Stahl neu geschaffen.

In den Jahren 2001 und 2002 konnte die Kirche außen saniert und 2006 im Inneren noch einmal neu gestaltet werden. Der Gottesdienstraum wurde vergrößert und sein sakraler Charakter betont. Zudem ist die Kirche nun auch für Tagungen und andere Veranstaltungen geeignet. Von außen behielt das Gotteshaus sein Erscheinungsbild als barocke Dorfkirche.
 
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